Opernfestspiele am Saarpolygon

  • Regie/ Choreographie: Till Nau
  • Musikalische Leitung: Peter Feigel
  • Kostüm: Ulli Kremer
  • Bühne: Momme Hinrichs
  • Co-Regie: Vasiliki Roussi

Fotos: Rolf Ruppenthal

Auszug der Kritik der SAARBRÜCKENER ZEITUNG

Die raue Wirklichkeit dient nicht bloß als Kulisse, sondern wird Teil des Ganzen: Regisseur und Choreograf Till Nau macht es einem leicht, das so zu sehen, es so mitzudenken. Denn er wuchtet eine stahlharte Love-Story auf die Bühne…

…Till Nau macht aber das Beste daraus. Er nutzt die immens breite Bühne für explosiv-dynamische Chorografien, die den Abend beflügeln. Und: Er setzt immer wieder (vor allem, wenn die Nacht Polygon
und Halde ins Dunkel tauchen) intime, exzellent illuminierte Spots, wo etwa Tonyund Maria zusammenfinden können, sich die aufgepeitschte Handlung mal beruhigt, der Krieg der Gangs Pause macht – bevor er
neu eskaliert. Tempo und Emotion setzt Nau wie Zuckerbrot und Peitsche ein, kontraststark im Wechsel. Und erweist sich so als Könner für die große Bühne wie die kluge Personenführung im Detail.

 

Auszug aus der Kritik von KULTURFEDER

Monumental inszeniert: „West Side Story“ am Saarpolygon in Ensdorf

Die Annäherung erfolgt rasant und im Rahmen einer Tanzveranstaltung, bei der die beiden Gruppen aufeinandertreffen. Tanz und Choreografie sind bei „West Side Story“ ein zentrales Element, welches in Ensdorf hervorragend auf die Bühne gebracht wird. Die vielen Tanz- und choreografierten Straßenkampfszenen sind auf den Punkt und die Bühne bebt förmlich, wenn das 26-köpfige Ensemble mit lateinamerikanischen Rhythmen gegen dynamisch sprunghaften Jazz-Dance antritt.

 

 

Secret Link